Nützliche Shortcuts
Allgemeine Befehle
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mkdir -p /kompletter/pfad/zum/ordner && cd $_
Erstellt einen Ordner inklusive aller Zwischenordner und wechselt direkt in diesen. -
cdundAlt + .(auf Mac Option + .)
Fügt den letzten verwendeten Pfad ein, z. B. nach einemmkdir. -
grep '^[^#]' config
Zeigt nur die aktivierten Zeilen in einer Konfigurationsdatei (ohne Kommentarzeichen#) an. -
!!
Wiederholt den letzten Befehl. Besonders nützlich, wenn man z. B.sudovergessen hat:sudo !! -
^restart^status
Ersetzt im letzten Befehl ein Wort durch ein anderes und führt den neuen Befehl aus. Beispiel:systemctl restart ssh ^restart^status # Führt aus: systemctl status ssh
Systemd und Bootmenü
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Im Bootmenü den Eintrag mit
ebearbeiten und am Ende der Zeile mitlinuxrd.breakhinzufügen, um den Bootvorgang zu unterbrechen und eine Shell zu öffnen. Danach:- Das System root folgendermaßen remounten:
mount -o remount,rw /sysroot - In das System root wechseln:
chroot /sysroot - Nun das Passwort vom root-User ändern:
passwd
Alternativ: Im Bootmenü
systemd.unit=emergency.targeteintragen, um in den Emergency-Mode zu wechseln. - Das System root folgendermaßen remounten:
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systemd.unit=rescue.target
Startet das System im Rescue-Mode (Einzelbenutzermodus mit Minimaldiensten).- Shortcut-Beschreibung: „Im Bootmenü
systemd.unit=rescue.targeteintragen.“
- Shortcut-Beschreibung: „Im Bootmenü
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systemd.unit=multi-user.target
Startet das System direkt im Textmodus (ohne GUI).- Shortcut-Beschreibung: „Im Bootmenü
systemd.unit=multi-user.targeteintragen.“
- Shortcut-Beschreibung: „Im Bootmenü
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systemd.unit=graphical.target
Startet das System direkt im grafischen Modus (GUI).- Shortcut-Beschreibung: „Im Bootmenü
systemd.unit=graphical.targeteintragen.“
- Shortcut-Beschreibung: „Im Bootmenü
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rd.shell
Öffnet eine Shell in der Initramfs-Phase, falls das System nicht booten kann.- Shortcut-Beschreibung: „Im Bootmenü
rd.shelleintragen.“
- Shortcut-Beschreibung: „Im Bootmenü
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fsck.mode=force
Erzwingt einen Dateisystem-Check (fsck) beim nächsten Boot.- Shortcut-Beschreibung: „Im Bootmenü
fsck.mode=forceeintragen.“
- Shortcut-Beschreibung: „Im Bootmenü
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systemctl isolate- Wechselt direkt in einen bestimmten Modus (Target).
- Beispiele:
systemctl isolate rescue.target systemctl isolate multi-user.target systemctl isolate graphical.target
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systemctl get-default- Zeigt das aktuelle Standard-Target des Systems an.
- Shortcut-Beschreibung: „Mit
systemctl get-defaultdas aktuelle Standard-Target abfragen.“
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systemctl set-default- Setzt ein neues Standard-Target.
- Beispiele:
systemctl set-default graphical.target systemctl set-default multi-user.target
Journalctl
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journalctl
Nützliche Optionen für die Arbeit mit dem Systemjournal:-x: Zeigt zusätzliche Informationen zu den Logs an.-e: Springt direkt zum Ende des Journals.-u <service>: Zeigt nur Logs eines bestimmten Dienstes an, z. B.journalctl -u sshd.-p <priority>: Filtert nach Priorität (z. B.journalctl -p errfür Fehler).-r: Zeigt Logs in umgekehrter Reihenfolge an (neuste zuerst).- Von einem bestimmten Prozess (PID):
journalctl _PID=<PID>
Tipp 1: Journal nach jedem Neustart löschen:
sudo nano /etc/systemd/journald.conf # Storage=volatile sudo systemctl restart systemd-journaldTipp 2: Journal persistent speichern:
sudo nano /etc/systemd/journald.conf # Storage=persistent sudo systemctl restart systemd-journald
Netzwerktools
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mtr- Kombiniert die Funktionen von
tracerouteundping. - Nützlich für Echtzeit-Netzwerkanalysen.
- Nutzung:
mtr <zieladresse> mtr --report <zieladresse>
- Kombiniert die Funktionen von
-
ss- Analysiert Netzwerkverbindungen.
- Optionen für
ss -plunt:-p: Zeigt den zugehörigen Prozess/Dienst an.-l: Listet nur offene/lausche Ports.-u: Beschränkt die Ausgabe auf UDP-Verbindungen.-n: Zeigt Adressen und Ports numerisch an.-t: Beschränkt die Ausgabe auf TCP-Verbindungen.
- Beispiel:
ss -plunt
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nmcli
Nützliche Befehle für die Netzwerkverwaltung mit NetworkManager, sowohl in Lang- als auch Kurzform:Allgemeine Informationen:
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Langform:
nmcli connection show
Kurzform:nmcli con show -
Langform:
nmcli device status
Kurzform:nmcli dev status
Netzwerk scannen und verbinden:
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Langform:
nmcli device wifi list
Kurzform:nmcli dev wifi list -
Langform:
nmcli device wifi connect <SSID>
Kurzform:nmcli dev wifi con <SSID>
Verbindungen verwalten:
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Langform:
nmcli connection up <Name>
Kurzform:nmcli con up <Name> -
Langform:
nmcli connection modify <Name> ipv4.dns "<DNS-Server>"
Kurzform:nmcli con mod <Name> ipv4.dns "<DNS-Server>" -
Langform:
nmcli connection delete <Name>
Kurzform:nmcli con del <Name> -
Langform:
nmcli connection down <Name>
Kurzform:nmcli con down <Name> -
Langform:
nmcli connection add type ethernet con-name <Name> ifname <Interface> ip4 <IP>/<Netzmaske> gw4 <Gateway>
Kurzform:nmcli con add type ethernet con-name <Name> ifname <Interface> ip4 <IP>/<Netzmaske> gw4 <Gateway>
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Firewalld (firewall-cmd)
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firewall-cmd
Nützliche Befehle für die Verwaltung von Firewalld:Allgemeine Informationen:
- Zeige den Status von Firewalld:
firewall-cmd --state - Zeige die aktiven Zonen:
firewall-cmd --get-active-zones - Zeige die Konfiguration einer Zone:
firewall-cmd --zone=<zone> --list-all
Regeln verwalten:
- Dienste hinzufügen:
firewall-cmd --zone=<zone> --add-service=<service> - Ports hinzufügen:
firewall-cmd --zone=<zone> --add-port=<port>/<protocol>
Speichern und Neustarten:
- Änderungen permanent machen:
firewall-cmd --runtime-to-permanent - Firewall neu laden:
firewall-cmd --reload
- Zeige den Status von Firewalld:
Datei- und Verzeichnisberechtigungen (Permissions)
Grundlegende Berechtigungen
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Lesen (
r- read):- Für Dateien: Ermöglicht das Anzeigen des Inhalts.
- Für Verzeichnisse: Ermöglicht das Auflisten der Dateien.
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Schreiben (
w- write):- Für Dateien: Ermöglicht das Ändern des Inhalts.
- Für Verzeichnisse: Ermöglicht das Erstellen, Löschen oder Umbenennen von Dateien.
-
Ausführen (
x- execute):- Für Dateien: Ermöglicht das Ausführen der Datei (z. B. ein Skript).
- Für Verzeichnisse: Ermöglicht das Durchqueren des Verzeichnisses (nötig, um auf Dateien im Verzeichnis zuzugreifen).
Sonderberechtigungen
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Setuid (Set User ID):
- Symbolisch:
s(im Benutzerbereich). - Oktal:
4. - Beispiel:
rwsr-xr-x(Oktal:4755).
- Symbolisch:
-
Setgid (Set Group ID):
- Symbolisch:
s(im Gruppenbereich). - Oktal:
2. - Beispiel:
rwxr-sr-x(Oktal:2755).
- Symbolisch:
-
Sticky Bit:
- Symbolisch:
t(im Bereich für andere). - Oktal:
1. - Beispiel:
rwxrwxr-t(Oktal:1755).
- Symbolisch:
-
S(Setuid oder Setgid ohne Ausführungsrecht):- Symbolisch:
S(statts, wennxfehlt). - Beispiel:
rwSrw-r--(Setuid aktiviert, aber nicht ausführbar).
- Symbolisch:
-
T(Sticky Bit ohne Ausführungsrecht):- Symbolisch:
T(stattt, wennxfehlt). - Beispiel:
rwxrwxr-T(Sticky Bit aktiv, aber nicht ausführbar).
- Symbolisch:
Symbolische und Oktale Kombinationen
| Symbolisch | Oktal | Beschreibung |
|---|---|---|
--------- |
000 |
Keine Rechte |
--x--x--x |
111 |
Nur Ausführen |
-w--w--w- |
222 |
Nur Schreiben |
-wx-wx-wx |
333 |
Schreiben und Ausführen |
r--r--r-- |
444 |
Nur Lesen |
r-xr-xr-x |
555 |
Lesen und Ausführen |
rw-rw-rw- |
666 |
Lesen und Schreiben |
rwxrwxrwx |
777 |
Vollzugriff |
rwsr-xr-x |
4755 |
Setuid + rwxr-xr-x |
rwxr-sr-x |
2755 |
Setgid + rwxr-xr-x |
rwxrwxr-t |
1755 |
Sticky Bit + rwxrwxr-x |
rwSrw-r-- |
- | Setuid aktiv, aber ohne Ausführungsrecht |
rwxrwxr-T |
- | Sticky Bit aktiv, aber ohne Ausführungsrecht |
Wichtige Befehle
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Rechte ändern (
chmod):- Symbolisch:
chmod u+rwx,g+rx,o+r file - Oktal:
chmod 755 file
- Symbolisch:
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Besitzer ändern (
chown):chown user:group file -
Rekursiv Rechte setzen:
chmod -R 755 directory chown -R user:group directory